»Die nichtsprachliche Wahrnehmung

                                            steht am Anfang.«

Was ist Focusing?

 

Focusing ist ein körperorientierter Prozess der Selbstwahrnehmung und der psychischen Genesung.

Der Prozess, Worte oder innere Bilder zu finden, die genau zu den auftauchenden Gefühlen passen,
wird zu wichtigen Einsichten, Entscheidungen und praktischen Handlungen führen.

Dem implizierten Körperwissen wird eine Sprache gegeben, der Focusing-Prozess hebt verborgenes,
persönliches Wissen auf die Bewusstseinsebene, so öffnet sich eine Tür durch die eine Lösung sichtbar
und fühlbar wird.

Ich beschäftige mich mit etwas Verschwommenem und bleibe so lange dabei, bis eine gewisse Klarheit
entseht. Durch das Finden von Worten und Bildern, die mit meinem inneren Erleben übereinstimmen.

 

Focusing dient in vielerlei Hinsicht zur Selbst- und Entscheidungsfindung und dem natürlichen Prozess von Selbstheilung.Durch den achtsamen Körperdialog und Selbstannahme können wir Krankheitssymptome und andere Beschwerden entschlüsseln und heilen, aber auch das feststecken in kreativen Prozessen auflösen und so kann uns Focusing zu einer Kreativitätserweiterung führen.

 

Somit ist Focusing für jeden Menschen ein wertvolles "Werkzeug", denn im Focusingprozess bin ich in tiefer Achtsamkeit mit mir selbst, kann in Verbindung kommen mit meinem wahren Selbst, mit meinem Seelengrund.Dies führt zu mehr authentizität und somit zu mehr Leichtigkeit, Freude und Humor.

 

Ich möchte Ihnen Focusing so vermitteln, das sie es auch für sich allein anwenden können.

Focusing wurde von Prof. Dr. Eugene Gendlin an der Universität von Chicago begründet.                                                                                                                                 

  

 Brainspotting (BSP) - Traumabehandlung

 

 

Brainspotting ist ein tiefenpsychologisch fundiertes und körperfokussiertes  Verfahren zur Verarbeitung von Traumata und emotionalen Belastungen, das 2003 von dem New Yorker Psychoanalytiker David Grand entwickelt wurde.

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( wörtlich: brain = Gehirn, spotting = etwas ausfindig machen)

 

Es kann als eine Weiterentwicklung des EMDR (Eye Movement, Desensitization and Reprocessing) betrachtet werden.

Hierbei begibt sich der Klient, mit Unterstützung der Therapeutin oder des Therapeuten,  in einen Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, wie auch beim oben genannten Focusing.Über die Augenposition, welche mit physiologischen und emotionalen Empfindungen korrespondiert, können diese Empfindungen aktiviert werden werden.

Während also die tief im impliziten (unbewussten) Gedächtnis verborgenen Erfahrungen, über eine bestimmte Augenposition den "Brainspott" aktiviert werden, können sie erneut verarbeitet werden.

Wir können somit, über unsere Augenposition und der aktivierten, fokussierten Aufmerksamkeit, tief in unser Körper-Hirn-Systhem eintauchen, das Gehirn scannen.Was im Körper ist, das ist im Gehirn, und was im Gehirn ist, das ist im Körper.Körper und Gehirn sind unzertrennlich miteinander verbunden.

 

Die Therapeutin oder der Therapeut schafft, durch ihre/seine eingestimmte und miterlebende Präsenz, einen Beziehungsrahmen, den man als "haltende Umwelt" (Kernberg/Winnicott) bezeichnen kann.

Sie/er leitet die Klientin/Klienten an, den Fokus auf den Brainspott aufrechtzuerhalten und aufmerksam, Schritt für Schritt, den inneren Prozess zu beobachten.Obwohl die Therapeutin oder der Therapeut sehr präsent ist, bleibt sie/er möglichst inaktiv.Die Weisheit liegt nicht bei ihr/ihm, sondern im Nervensysthem der Klientin oder des Klienten.

 

Brainspotting eignet sich nicht nur zur Verarbeitung von Trauma- und Belastungsstörungen, sondern auch zur Unterstützung bei Angstbehandlungen, Stressfolgeerkrankungen,

Ressourcenaktivierung, Sportler- und Schauspielercoaching und Überwindung von Lernstörungen, Kreativitäts- und Leistungsblockaden.

 

 

 

 

"Keine Heilung ohne Kreativität und keine Kreativität ohne Heilung"               

 

 

»Halten, behandeln, sich als wirkliches Gegenüber erweisen.«

 

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